Schachtelhalm

Fragen und Antworten zu Pflanzen im und am Teich

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Schachtelhalm

Beitrag von Syntac » 16.07.2013 08:08

Moin!
hab wie geschrieben ne neue Anlage in Aussicht, der eine Teich hat so ca. 1800qm, und ist aber ca. zu 1/4 - 1/3 mit Schachtelhalm zu gewachsen.
Jemand Erfahrung mit dem Zeugs...?

VG, Harry

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Gorse » 16.07.2013 09:18

Hallo,

ist es wirklich Ackerschachtelheim oder Tannenwedel?
Wenn es Ackerschachtelheim ist sollte er durch Bewirtschaftung und Bewegung eigentlich verschwinden.
Ist ziemlich hartnäckig das Zeugs!

Ich vergleiche es immer mit Moos. Da wo viel Bewegung ist wächst es nicht.

Gruß

Thomas

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Syntac » 17.07.2013 07:08

hmm... ich mach mal Fotos am Wochenende! bin mir jetzt auch nicht 1000% sicher.

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Gorse » 02.08.2013 11:26

...und wo sind die Pixxs? Bild

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Syntac » 23.09.2013 15:23

was lange wärt...

anbei die Bilder, bin mir nicht sicher, was es genau ist.
Dateianhänge
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Fotox.JPG (695.04 KiB) 6925 mal betrachtet

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Gorse » 24.09.2013 09:44

Hallo,

ist Schachtelhalm.
Müsste nur noch geklärt werden welcher:

http://www.fsbio-hannover.de/oftheweek/78.htm

Gruß

Thomas

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Syntac » 24.09.2013 10:42

werd mich da mal einlesen :)
Weiß jemand, ob Graser da ran gehen?

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Gü.a.Pa. » 24.09.2013 17:34

Kaum !
Wir werden das Wasser erst missen, wenn die Quelle versiegt ist.

In eines jeden Fischers Herz muss stehen, " Sei nicht nur Fischer,
sei auch Heger, zum Wohl der edlen Schuppenträger ! "

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Venizelos » 24.09.2013 21:59

Also in den Anlangen hilft es nur das Zeug immer wieder komplett rauszuziehen und das immmer mit so viel Wurzeln wie möglich.
Nach einem ein paar Monaten wird es dann spürbar besser.

Aber man muss da ein paar Jahre hinterher sitzten

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Gorse » 25.09.2013 10:35

...richtig, das Zeug ist wiederspenstig.
Hab es auf einer Wiese im Randbereich zum Graben.
Der Boden ist dort sehr verwässert. Habe es auch nur durch regelmäßiges mähen eindämmen können.
Aber ganz verschwunden ist er nie!

In einigen Agraforen wird auch drüber gestritten ob Pflügen und neu einsehen was bringt.
Da die geteilten Wurzeln wohl wieder austreiben. Nicht umsonst ist es eine "Uhrpfalnze" Bild.
Gift erreicht wohl auch nie ganz die Wurzeln, so das es wieder austreibt.

Bei deiner Mänge wurde ich es mal mit Folie versuchen, im Frühjahr abdecken und ein ganze Jahr so lassen.
Kommt natürlich darauf an für was das Gewässer genutzt wird.

Gruß

Thomas

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Syntac » 25.09.2013 16:11

Moin, bis jetzt noch gar nicht. Habe die Teiche evtl ab nächstes Jahr.
Aber wenn ich mir das so anhöre...
Denke das sind schon so 400-500qm, die zugewuchert sind.
Wenn es eine Lösung gewesen wäre, einmal grob entfernen, und den Rest machen (ettliche) Graser, dann wärs interessant gewesen.
Aber mit am Besten mehrfach im Jahr... ist dann das KO Kriterium denke ich.

VG, Harry

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Gorse » 26.09.2013 07:50

Hallo,

hier sind noch mehr Infos:

http://golfbaer.gmxhome.de/schachtelhalm.htm

Zitat:

Darueber hinaus werden die waessrigen Auszuege der Sommertriebe in der biologischen Schaedlingsbekaempfung, insbesondere gegen verschiedene Mehltauarten angewendet. (Waessrige- oder ethanolische Auszuege der Pflanze zeigen desweiteren aber auch einen stark algenhemmenden Effekt, scheinbar ohne dabei schaedlich auf die umgebende Fauna zu wirken...

Zitat:

Der Ackerschachtelhalm tritt haeufig auf Sand- und Lehmboeden auf, bevorzugt dabei jedoch grundwassernahe, sonnige Standorte Da das Rhizom (seine unterirdischen Triebe - uebrigens keine Wurzeln in herkoemmlicher Weise) in Tiefen von bis zu 2m vordringen koennen, die mit herkoemmlichen Bodenbearbeitungsgeraeten nicht mehr erreicht werden, gilt er seit je her als eines der laestigsten “Unkraeuter“. Die chemische Bekaempfung des Ackerschachtelhalmes erfolgt heute insbesondere mit den Wirkstoffen "MCPA" ein Phenoxycarbonsaeureabkoemmling) und "Glufosinat" (ein Ammoniumsalz der Aminosäure Phosphinotricin -> Vorsicht Totalherbizid !).Fuer den Einsatz im Kleingarten sollen sich Monopraeparate wie z.B. "U 46 M-Fluid" (enthaelt MCPA), aber auch Kombipraeparate wie “Banvel M“ enthaelt MCPA & Dicamba) bewaehrt haben.
Weitere Praeparate finden sich auf der Homepage des Bundesamtes fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.
Wer nicht auf die Wirkung der Herbizide setzen will, dem bleibt nur das kontinuierliche Ausreissen bzw. Abbrennen der Pflanze, wobei man hierbei geeigneter Weise schon im April mit den sporentragenden Gebilden beginnen sollte, um ihren weiteren Fortpflanzungszyklus zu unterbrechen. Diese Methoden sind meist jedoch nur von kurzzeitigem Erfolg, ausserdem werden viele angrenzende Pflanzen mitgeschaedigt.
Sofern es sich einrichten laesst, lassen Sie den Boden austrocknen (der Ackerschachtelhalm liebt ja wie gesagt grundwassernahe Standorte), bzw. verstreuen Sie verstaerkt Kalk....

Bei einer Fläche von 400-500qm würde ich auch ins Grübeln kommen!
Oder gut mit dem Eigentümer verhandeln!
Pachten oder Kaufen?

Gruß

Thomas

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Syntac » 26.09.2013 09:05

Pachten, aber wohl umsonst, eben unter der Prämisse, das ich mich drum kümmere...
und da fehlt mir dann die Zeit.
Außerdem ist ne Erbengemeinschaft drauf, man weiß ja, wie das enden kann - hergerichtet, und auf einmal wollense den selber nutzen...

Wenn sich die Arbeit auf "um den Teich mal mähen" beschränkt, dann isses mir egal.
Nur viel Zeit und Geld werde ich da nicht investierten.

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Re: Schachtelhalm

Beitrag von Syntac » 26.09.2013 09:11

Hier nochmal eine kleine Impression...

Wie gesagt, einmalig würde ich das Zeug rausreißen und abfahren (sind bestimmt so 7 Hänger voll).
Dann von mir aus 20 - 30 Graser mit je 2 - 4kg rein, aber dann müsste das auch alles sein..
Dateianhänge
Foto.JPG
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Re: Schachtelhalm

Beitrag von don-chuan » 26.09.2013 10:18

Hi,

Das mit der Erbgemeinschaft seh ich auch so! Mir ist es genau so passiert wie du befürchtest..... Arbeit schön von den Andern machen lassen und dann absahnen das Ding Bild

Und wenn du das Ding ablässt und die Stellen mit Kalkstickstoff abstreust? Müsste doch dann eingehen oder?
Danach einfach wieder bespannen und gleichzeitig ist der Teich gedüngt vll. funktioniert es ja :)


Bild

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